Lockdown Alltag. Liebe Mamas da draußen…. Was soll ich Euch sagen was Ihr nicht täglich selbst habt! Ich will vernünftig sein. Muss weiterhin auf die Zähne beißen, durchhalten, Rücksicht nehmen, und mich zurücknehmen.

Wie bitte Schulen noch zwei Wochen zu und der Lockdown verlängert! Natürlich weiß ich, dass es notwenig ist. Ich bin ein positiv denkender Mensch. Nur heute, ja heute will ich einfach nur einmal laut schreien, schreien und nochmal schreien. Meine Kinder LIEBE ich über alles. Wirklich vom ganzen HERZEN!

Irgendwie fühle ich mich gerade aber wie ein Familienmitglied von der Kelly Family. Keine Ahnung ob ich ein Fan von den Kellys war…. Aber so Leben wollte ich nie!

Homescooling und Homeofice zuhause – wie soll das denn gehen? Und wer braucht eigentlich Frisöre?? Dann den ganzen Tag diese Musik…

Lockdown

Und jeden Tag dieser Chaos im Lockdown und der Wunsch nach Ordnung

Im Lockdown einmal Realität hier bitte! Zur Zeit tue ich aber genau das. Ich versuche täglich hier Ordnung im Chaos und Struktur reinzubringen. Struktur in drei Fächern von zwei verschwenden Klassenstufen während ich gleichzeitig mit Homeoffice beschäftigt bin. Versuche, die Kinder zu motivieren, wegzuhören wie bescheuert die Aufgaben und meine Korrekturen sind. Versuche, geduldig zu ertragen, dass freiwillige Aufgaben eben freiwillig sind, um sie nicht machen zu müssen. Mh, eigentlich habe ich da eine neue Strategie. Ich sage das „freiwillig“ einfach nicht mehr. Seither läuft auch das. Wir betreiben Homeschooling: Unterricht zuhause, wie wir es uns nie vorstellen konnten.

Unser Wohnzimmer scheint dabei auf die Größe eines Schuppens zu schrumpfen und kreativ werden die Kinder immer erst, wenn sie ins Bett gehen sollen. Kein WITZ: auf einmal fallen ihnen die schönsten Spiele ein! Sobald ich sage „Schlafenszeit! Zähneputzen und hoch“, müssen Dinge ganz ganz unbedingt gesucht werden, die ewig verschollen waren.

Unsere Haare wachsen und wachsen und bei mir von Farbe keine Spur mehr. Zum Glück sehen zur Zeit im Lockdown irgendwie alle da draußen so aus und irgendwie ist die Jogginghose jetzt auch hipper als sonst. Die Klamotten werden zusammengewürfelt, Hauptsache wir sind angezogen. Außerdem muss, solange keine Schule ist, ja wohl nicht alles gebügelt werden und das meiste kann auch noch einen Tag länger getragen werden. Oder zwei …

Und dann der tägliche Geschwisterstreit….


Ihr könnt Euch vorstellen was ich über Geschwisterstreit und -liebe so hier täglich erlebe, jeden Tagen ein Gezanke und Gemotze. Kennt doch schliesslich jeder der sich an seine Kindheit erinnern kann. Mal mehr mal weniger. Schließlich ist es ja erwiesen, dass für den Stressabbau Bewegung unumgänglich ist. Gegeneinander treten, auf der Couch rumspringen, Kämpfen, Rangeln und „sich mit Kissen bewerfen“ reicht offenbar dazu nicht aus. Im Lockdown ist alles anders.

„Aus Glumanda wird die Mega Entwicklung Glutexo die nächste Weiterentwicklung ist ein Glurak“….. Was sich anhört, als würden sich zwei im Irrenhaus unterhalten, sind meine beiden Jungs, die Pokémon-Kämpfe ausfechten. Jetzt kommt mir bloß nicht mit Erzieherratgeber! Diese Bücher wurden definitiv vor dem ersten Lockdown geschrieben! Nicht schimpfen und Lockdown scheint sich auszuschließen.

So sehr ich mich bemühe. Ich atme in mich hinein, gönne mir Kaffeepausen, mache die leckersten Gerichte für die Seele, lasse mir regelmässig was einfallen, wie kreatives Basteln und neue Ausflugsziele. Aber was zu viel ist, ist zu viel. Wenn selbst der Wein nicht mehr hilft… Ihr wisst was ich meine ….

Kennt Ihr dieses Buch schon? Ich wünschte ich hätte das Buch vor dem ersten Lockdown gelesen. Kann es euch wirklich empfehlen!

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Klar, es ist nicht alles schlecht

Klar, es ist unfair zu behaupten, es gäbe keine guten Tage in der Homeschooling und Homeoffice. An einigen Tagen läuft es hier wie Butter und um 10 Uhr haben beide Kinder Ihre Aufgaben brav erledigt und ich konnte sogar unglaublicher Weise am Laptop viele Mails beantworten. Klingt alles super, sagt Ihr. Aber was kommt nach 10 Uhr? Der Tag ist ja noch nicht rum und noch laaaaang!

Schwimmverein für mein 8 Jährigen zu, Sportverein für meinen 5 jährigen ebenso, mit Freunden treffen sehr begrenzt und nur einmal die Woche möglich. Wenn es dann auch noch regnet 2 oder sogar 3 Tage hintereinander, helfen auch alle schönen Ideen nichts mehr. Denn irgendwann kann man keine Ausmalbilder mehr sehen, keinen Indoor-Parcour mehr ertragen, will die Bastelschere verteufeln und die Brettspiele vom Tisch schleudern.

Schulen noch zwei Wochen zu – lass mich einmal laut schreien

Liebe Mamas da draußen…. Was soll ich Euch sagen was Ihr nicht täglich selbst habt! Ich will vernünftig sein. Muss weiterhin auf die Zähne beißen, durchhalten, Rücksicht nehmen, und mich zurücknehmen.

Aber heute, heute will ich brüllen und dagegen sein, schreien und flehen, dass es endlich vorbei ist.

Ab morgen werde ich wieder mich darauf besinnen, warum alles so viel schlimmer sein könnte! Warum ich eigentlich wirklich dankbar sein muss und es auch bin.

Wir haben alle schon so viel geschafft und schaffen das auch noch !

Das ist für Euch, Ihr wundervollen Frauen. Auf dass morgen ein besserer Tag wird !

Ihr kennt doch sicherlich auch solche Tage. Hast du auch manchmal das Gefühl, nicht alles zu schaffen und fragst dich wann es vorbeigeht? Wie baut ihr euch dann auf? Ich freue mich über eure Ratschläge und Ideen.

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Alles Liebe, Eure

Lockdown Alltag! Schulen noch 2 Wochen zu – lass mich einmal laut schreien!

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