Fotografieren gerade im Winter wenn es draußen grau ist und farblos erscheint ist wirklich eine Herausforderung! Und wieso wird mein Schnee Foto grundsätzlich zu dunkel? Das Fotografieren im Winter bringt so einige Tücken mit sich, aber keine Panik! Ihr braucht 3 simple Bearbeitungstipps !

Ich bin ein absoluter Schnee Fan und lieber daher ein schönes Foto im Schnee! Ich möchte Euch heute meine 3 simple Bearbeitungstipps verraten, wie Euer Schnee Foto oder Winter Foto besser aussieht und wie ich das Bearbeiten meiner Fotos mache.

Schnee Foto - 3 simple Bearbeitungstipps !

Vorwort:

Bevor ich mit diesem Blog angefangen hatte, wusste ich nicht wie aufwendig das alles ist und welchen Problemen ich mich stellen würde.

Ich habe AKTIV mit „SUEDOSTPERLE“ im Sommer 2020 angefangen. Seit dem Beschäftige ich mich mit ganz vielen Themen und suche immer nach Lösungen für meine technischen Umsetzungen. Die Lösungen ergeben sich manchmal durch Zufall oder es steckt in der Tat ganz viel Arbeit dahinter! Ich sitze oft vor Onlineschulungen, tausche mich mit Freunden, Arbeitskollegen oder anderen Blogger aus. Oft durchforste ich die bekannten Suchmaschinen und die Videoplattformen.

Eins bleibt mir immer, dass ich mir alles selbst in Eigenregie beibringe! Ich habe kein IT Unternehmen was mich unterstützt, noch besass ich irgendwelche Vorkenntnisse! Alles „Learning by Doing„, Schritt für Schritt! Und genau das, Schritt für Schritt dauert so lange im Hintergrund!

Eine Blogerkollegin sagte mir einmal: „Das was DU dir selbst beibringst kann dir NIEMAND mehr nehmen und dein wissen ist dein Kapital„. Sie hat so recht damit.

Es gibt viele Bearbeitungstechniken im grauen Winter. 3 simple Bearbeitungstipps verrate ich hier Euch. Die verstehst auch DU !

3 Anfängertipps für ein schönes Schnee Foto:

  • Du hast dich immer schon geärgert, dass deine Fotos nie so sind wie du es gerade vor dir siehst?
  • Am liebsten möchtest du den Augenblick genauso einfangen und deinen Freunden zeigen?
  • Zu Hause hast du schon einiges ausprobiert aber bist nie wirklich zufrieden mit dem Fotoergebnis gewesen?
  • Warum sind die Schnee- und Eisfotos von anderen immer romantischer, klarer, faszinierender?
  • Warum sind die Profibilder immer mit herrlichem Himmel der strahlt in perfektem Blau?
  • Auch wenn es mal nebelig oder bewölkt ist, sind die Bilder trotzdem klar?
  • Andere Winterbilder zaubern eine ruhige und wohlige Stimmung und deine sehen so garnicht schön aus?

In Eis und Schnee zu fotografieren, ist nicht besonders schwer, du musst aber einige Sachen und Einstellungen beachten, damit die Landschaft auf deinem Foto so wirkt, wie sie auch in Wirklichkeit aussieht: Zauberhaft. Nicht matschig. Und dabei kann es so einfach sein!

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Nun verrate ich dir 3 ganz simple Tricks für ein schönes Schnee Foto:

Los gehts :

1. WEIßABGLEICH

Problem: Das Schnee Foto bekommen oft einen Blaustich!

Bei Schneefotos versagt der automatische Weißabgleich oft. Das Bild ist oft viel zu blau. Der Schnee ist aber weiß und nicht blau. Wie bekomme ich das also hin.

Das löst du, indem du den Weißabgleich entweder manuell festlegst oder in der Bearbeitung mit einem Klick korrigierst.

Kamerafunktion Schnee

Also weg von  AWB bzw. WB AUTO und mit der Weißabgleich-Einstellung „Wolken“ und „Schatten“ experimentieren. Diese haben den Effekt, wie ein bernsteinfarbener Filter, die zu blauen kalten Farben in wärmere Farbtöne zu verändern. Dabei hat die Einstellung auf „Schatten“ einen stärkeren Effekt als die Einstellung „Wolken“.

Ich wechsele in die Einstellung „K“ (ganz unten auf der Grafik). Das K steht für die direkte Wahl der Farbtemperatur nach Kelvin Graden. 

Mit der Einstellung „Wolken“ stellt die Kamera auf ca. 6000° Kelvin, mit der Einstellung auf „Schatten“ ca. 7000°. Also experimentiere ich mit 8000 und 9000° Kelvin. 

Grundsätzlich kann man beobachten: Je weniger sonnenbeschienen Fläche im Bild, desto bläulicher / kälter werden die Farben, und desto dunkler wird der Schnee abgebildet.

Manchmal ist ein ganz bisschen Blaustich aber auch ganz passend, um die Kälte zu zeigen!

Wenn du mit einem Handy fotografierst gibt es dazu ganz tolle Apps die das mit wenigen Klicks korrigieren können.

Hier siehst du ein Bild, das wir viel zu dunkel aufgenommen haben. Das tolle Motiv ist grau, matschig und langweilig. Durch unsere Bildbearbeitung konnten wir mit dem Verschieben weniger Regler viel retten, ohne die Bildqualität zu verschlechtern.

Grundvorraussetzung ist aber immer, dass du dein Bild in einem guten Lichtverhältnissen gemacht hast. Und dazu sind wir schon beim nächsten Thema.

2. BELICHTUNG

Problem: Das Schnee Foto wird oft zu dunkel!

Fotografiere in der Morgen– oder Abendsonne. Mittagssonne ist für Fotos immer schlecht, für Schneefotos ist sie aber besonders heikel. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, kannst du es kaum vermeiden, dass helle Bereiche stark überbelichten (siehe Punkt 1). Dieses zerstört dir dein Bild.

Im Winter hast du durch die frühe Dämmerung das Glück, dass das Licht nur wenige Stunden am Tag ungeeignet zum Fotografieren ist. Nutze diesen Vorteil und mach dich dann auf den Weg, wenn es noch (oder schon) hell ist, die Sonne aber tiefer am Himmel steht.

Auch die automatische Belichtung verhaut Schneefotos fast immer, da sie darauf nicht programmiert ist. Das Bild wird dann zu dunkel und der Schnee grau statt weiß.

Du löst das, indem du die Belichtungskorrektur an deiner Kamera nutzt (geht in jedem Modus außer Vollautomatik) und so hell drehst, wie du es magst.

Trotzdem ist das Bild manchmal so ohne Farbe und wirkt immer noch grau. Und dazu sind wir schon beim nächsten Thema.

3. FARBEN

Problem: Das Bild ist ohne Farbe und wirkt immer noch grau.

Nutze einen Polfilter für starke Farben und satte Kontraste. Es sieht herrlich aus, wenn der strahlend blaue Himmel über einer weißen Winterlandschaft liegt.

Schnee Foto - 3 simple Bearbeitungstipps !

Falls du mit einem Handy arbeitest gibt es dazu auch ganz tolle Apps im Appstore. Aber ein Polfilter kann die Qualität nicht mit einer App ersetzen. Die Unterschiede sied man deutlich.

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Wenn du das Glück eines blauen Himmels hast, kannst du diesen tollen Kontrast mit einem Polfilter noch verstärken. Du schraubst ihn einfach vor deinem Objektiv. Der Himmel wird dann richtig satt blau und auch andere Farben werden verstärkt.

Der beste Weißabgleich kann nichts daran ändern, dass das menschliche Farbempfinden schwer zu begreifen ist, mit Physik nichts zu tun haben will und sich mit Erfolg gegen jede Formel wehrt.

Geschmackssache

Unser eigenes Farbsehen müssen wir immer wieder kritisch beurteilen: Da spielen persönlicher Geschmack und die Anpassungsfähigkeit unseres Sehsystems eine große Rolle. Wenn wir uns an den leichten Rotstich des Desktop-Monitors gewöhnt haben, erscheinen uns die Aufnahmen in den warmen Tönen als normal. Ein kalibrierter Monitor ist die beste Voraussetzung für eine zuverlässige Farbwiedergabe.

Noch ein Extra-Tipp: Nebelige und graue Tage ergeben eine ganz besondere Stimmung !

Deine Idealvorstellung vom Postkarten Motiv im strahlenden Sonnenschein und strahlend weißen Schnee ist oft nicht in der Realität zu finden. Besonders nicht in der Winterzeit.

Oft ist der Winter grau, dunkel und auch mit Nebel. Der Schnee viel zu matschig. Ich finde, gerade diese Fotos ergeben oft eine ganz besondere Stimmung, eine EIGENE Stimmung.

Mit einem weißabgleich und bisschen Farbe sieht das Schnee Foto viel schöner aus. Schau mal bei diesem Schnee Foto!

Schnee Foto - 3 simple Bearbeitungstipps !

Beim Fotografieren achte ich oft auf den Blickwinkel. Die Hauptsache ist sei authentisch! Und manchmal wirken, gerade im Winter, die Bilder im schwarz-weiß richtig gut.

Ich wünsche dir ganz viel großartige Fotos, egal ob zu Hause oder unterwegs. Egal, ob bei klarer Wintersonne oder im trüben Nebel.

Welche Erfahrungen hast Du mit Aufnahmen im Schnee gesammelt? Welche Einstellungen haben sich für Dich am besten bewährt? Hast Du Fragen zu deinen Fotos?

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Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

Alle Liebe, Eure

Schnee Foto – 3 simple Bearbeitungstipps !

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